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Übergewicht

ein Informationsproblem!

Immer mehr Menschen sind übergewichtig, vor allem viele Kinder futtern sich chronisch krank. Nicht nur Übergewicht, sondern auch eine Reihe anderer Erkrankungen wie Arteriosklerose, Gicht, Gallensteine, Fettleber, Arthrose, Diabetes und Bluthochdruck sind die Folge.

Der Frage, warum die Kinder und überhaupt alle Menschen immer kränker werden, sind schon viele Experten nachgegangen und die Informationsflut von allen Seiten bezüglich Ernährung wächst ständig. Deshalb könnte man meinen, es wäre nicht mehr notwendig oder sinnvoll, sich damit auseinander zu setzen. Tatsache ist jedoch, dass trotz der ständig steigenden Fülle an Wissen und Information die Krankheitshäufigkeit zunimmt und die Kinder heutzutage häufiger krank  sind als ihre Eltern und besonders als ihre Großeltern.

Die Theorie, der zu hohe Fettverzehr sei daran schuld, ist längst widerlegt. Seit Jahrzehnten wird die Bevölkerung ermahnt, mit dem Fett sparsam umzugehen. Sie beherzigt diese falschen Ratschläge, isst Margarine, kratzt sich Butter nur noch dünn aufs Brot, vermeidet fette Wurst und fettes Fleisch, konsumiert fettreduzierte oder sog. Lightprodukte und trotzdem werden die Menschen immer dicker und kränker.

Frage-MännchenObwohl das Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher zugenommen hat und sie kritischer und misstrauischer geworden sind, allein schon durch die vielen Lebensmittelskandale in den letzten Jahren, ist es selbst für Gesundheitsbewusste nicht einfach, sich im Dschungel der Ernährungsempfehlungen zurechtzufinden. Dennin erster Linie bestimmt die Industrie, was bei uns auf den Tisch kommt.

Interessengelenkte Aufklärung wird oft in Form ärztlicher Ratschläge gegeben und hat wenig mit einer wirklichen Aufklärung zur Erhaltung der Gesundheit zu tun. Der Verbraucher erfährt nur so viel, wie es der Industrie nicht schadet!

So lange über die wahren Ursachen der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten nicht informiert wird, kann sich die Gesundheit der Bevölkerung nicht bessern.

So lange Ernährungsaufklärung in der Form betrieben wird, dass man jungen Müttern – wie in einer kürzlich erschienen Supermarkt-Zeitschrift –  suggeriert, Kartoffelbrei (natürlich aus der Tüte) und Fischstäbchen (mit vielen ungesunden, gehärteten Fetten) seien ja ganz gesund, weil sie das Kind mit viel Eiweiß versorgen (von dem wir ja ohnehin alle schon zu viel zu uns nehmen), können weder Kinder noch Eltern zu einer gesunden Ernährung finden. Tenor dieser Empfehlungen ist, dass ungesunde Sachen ja gar nicht so ungesund sind, wenn man sie nur raffiniert kombiniert.

Gesunde Ernährung wird auf Rohkost und Haferschleim reduziert und es wird davor gewarnt, Kindern damit den Appetit zu verderben, weil der Fun-Factor bei dieser Art der Ernährung zu niedrig sei. Viel besser sei es doch, den Vitalstoffgehalt ihrer Lieblingsspeisen (z. B. beim Hamburger) mit einem Salatblatt oder Obstsaft aufzupeppen!

Untermauert wird das Ganze durch eine sog. wissenschaftliche Studie:

Kinder und Eltern können nun erleichtert aufatmen, denn fast food ist ja gar nicht so schlecht wie sein Ruf. Ein renommiertes Test-Magazin hat es vor einiger Zeit auch mal wieder ans Tageslicht gebracht und von offizieller Seite abgesegnet, dass der Cheeseburger von Mac Donalds der Beste sei. Den Untersuchungen zufolge ist er auch als Hauptmahlzeit für Kinder und Jugendliche geeignet, denn er hat weniger Fett und Kalorien als vergleichbare Cheeseburger. Diese Empfehlung passt übrigens genau ins Konzept der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die mit regelmäßiger Hartnäckigkeit in der Presse die Vorzüge des Hamburgers von Mac Donalds als Zwischenmahlzeit anpreist.

Angesichts der rasanten Zunahme ernährungsbedingter Krankheiten bei Kindern und der Tatsache, dass 33 % der Jugendlichen übergewichtig sind, erscheint es geradezu grotesk, wenn eine deutsche Verbraucherschutzorganisation sich veranlasst sieht, zu testen, welcher dieser ungesunden Klopse noch am gesündesten ist. Dieses Testergebnis ist weder für die Gesundheit noch für die Übergewichtigkeit der Kinder relevant, denn es ist völlig ohne Belang, ob ein Hamburger nun 11 g oder 13 g Fett enthält. Hier wird der Verbraucher für dumm verkauft und die Tatsache, dass beim Fett die Qualität entscheidend ist, wird außer Acht gelassen.

Die ganze Veranstaltung stellt lediglich eine Werbung für Mac Donalds dar und es drängt sich mir unwillkürlich die Frage auf: Wer finanziert solche Untersuchungen??


Irreführung von Schwangeren:

Eine andere Studie dieser sog. Verbraucherschutzorganisation besagt, dass Schwangere, die täglich Schokolade essen, später möglicherweise besonders fröhliche, lebhafte Babys haben. Schokoabstinenzlerinnen hingegen klagen oft über ängstliche Kinder. Nachdem die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) nun jahrelang gepredigt hat, doch besser reine Süßigkeiten, z. B. in Form von Gummibärchen zu essen und besser keine Schokolade, denn sie sei ja eine Fettigkeit, soll mit dieser Studie nun offensichtlich die Ehre der Schokolade gerettet werden.

Aber nicht nur werdende oder junge Mütter sind die Zielgruppe der Industrie. Auch der rasant wachsenden Gruppe der Diabetiker nimmt man sich fürsorglich an.


Gefährliche Ernährungsratschläge für Diabetiker:

Seit ein paar Jahren wird  der immer weiter steigenden Zahl von Diabetikern vermittelt, dass sie heutzutage völlig sorgenfrei nach Lust und Laune  alles konsumieren können, was die Nahrungsmittelindustrie zu bieten hat und sie nur die Medikamente entsprechend anpassen müssen!!

Von dieser falschen Empfehlung profitiert nicht nur die Pharma-, sondern auch die Nahrungsmittelindustrie.

Man stelle sich nur einmal vor, die große und immer noch ständig wachsende Zahl von Diabetikern, unter denen mittlerweile immer mehr Kinder zu finden sind, ginge der Zuckerindustrie als potentielle Kunden verloren.

Alle Bemühungen, die Kinder von Burger King auf Mac Donalds bzw. von Schokolade auf Gummibärchen umzustellen, werden kaum Erfolg zeigen und haben auch wenig mit einem echten Interesse an der Gesundheit der Kinder zu tun. Hier geht es lediglich um wirtschaftliche Interessen. Wirklich erfolgreich ist auf Dauer nur eine Ernährungsumstellung, die den Kindern alternative Möglichkeiten aufzeigt, wie man gesund schlemmen kann.


Übergewicht ist eine Vitalstoff-Mangelkrankheit

Einfach nur weniger oder die Hälfte der ungesunden Sachen zu essen bzw. das Fett in der Nahrung zu reduzieren, bringt zwar eine kurzzeitige Gewichtsabnahme aber keinen dauerhaften Erfolg, da Übergewicht eine Vitalstoffmangelkrankheit darstellt und die Kinder mit „FdH“ noch weniger Vitalstoffe zu sich nehmen. Denn genau diese vitalstoffarme Zivilisationskost ist es ja gerade, die zu Krankheit und Übergewicht geführt hat. Deshalb gehen auch die Empfehlungen, so weiter zu essen wie bisher und einfach fettreiche Wurst- und Käsesorten gegen fettärmere auszutauschen, am eigentlichen Problem völlig vorbei.

Kalorienzählen ist „out“ und gehört in die alte Ernährungslehre. Lieber mehr essen und weniger zählen!

Denn die Übergewichtigkeit ist weder ein reines Fettproblem noch ein kalorisches Problem. Kalorienzählen gehört in die alte Ernährungslehre und ist längst überholt. Da Übergewicht nicht in erster Linie durch den Verzehr von Fett entsteht, ist es auch durch das Weglassen von Fett aus der Nahrung bzw. durch den Genuss von fettreduzierten oder Lightprodukten nicht besserungsfähig. Übergewicht ist vielmehr eine der eingangs erwähnten ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten und hat auch die gleichen Ursachen:

Langfristiger, chronischer Vitalstoffmangel führt zu Stoffwechselstörungen, die sich unter anderem in Übergewicht, aber genauso auch in Untergewicht äußern können.

Um diesen chronischen Vitalstoffmangel zu beheben, ist es notwendig, die Ernährung so umzustellen, dass der Organismus mit allen wichtigen Stoffen optimal versorgt wird; auf eine Ernährung, die unter ärztlicher Aufsicht jahrzehntelang klinisch erprobt wurde und garantiert Erfolg verspricht, wenn sie konsequent durchgeführt wird.

Da ich unabhängig von wirtschaftlichen Interessengruppen ausgebildet bin und informieren darf, kann ich auch auf die wahren Ursachen der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten, zu denen auch das Übergewicht gehört, eingehen.

Von Vorteil ist, dass Kinder und Erwachsene in meinen Kursen nicht nur in Theorie sondern auch in der Praxis erfahren, wie eine Ernährungsumstellung am besten durchzuführen ist, indem sie die Gelegenheit haben, gesunde Mahlzeiten selbst zuzubereiten und beim anschließenden gemeinsamen Essen feststellen können, dass der Fun-Factor bei gesunder Ernährung mit den richtigen Rezepten sehr hoch ist und dass „Gesund“ sehr lecker schmecken kann.

Frage-MännchenEs geht nicht ums Kalorienzählen und eine schnelle Gewichtsabnahme, sondern um eine langfristige Verhaltensänderung, die ohne Jo-Jo-Effekt dauerhaften Erfolgverspricht. Ziel ist es, das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung zu wecken, mit der man nicht nur abnehmen, sondern auch allen Folgeerkrankungen des Übergewichts vorbeugen kann.

Sehr erfolgreich und deshalb empfehlenswert sind auch Mitarbeiterschulungen in Firmen, weil die Krankheitsanfälligkeit und viele chronische Krankheiten durch eine sinnvoll zusammengesetzte Ernährung günstig beeinflusst werden können.